Heute geht´s weiter mit der “Jamaica Food Experience” von Olaf Schulz.
Es geht um Brot, das auf Bäumen wächst. Und ich sag´s Euch gleich, auf den Fijis bin ich der Brotfrucht das erste Mal begegnet und Freunde sind wir nicht geworden.
Die Fotos von Olaf kann ich trotzdem genießen, Danke!

 

Die Brotfrucht, in Jamaika Breadfruit genannt,  kommt ursprünglich aus Polynesien.
Nach der Meuterei auf der Bounty, gelang es Kapitän William Bligh
erst im zweiten Anlauf die Stecklinge der Brotfrucht nach Jamaika zu bringen.
Sie sollten zur preiswerten Ernährung der Sklaven dienen und als Ersatz für Getreide.
So findet man heute an jeder Ecke in Jamaika, bis zu 20 m hohe Brotfruchtbäume
voll mit bowlingkugelgroßen  grünen Früchten mit bis zu 2 kg Gewicht.

 

Auf Jamaika kann 2 Mal im Jahr Brotfrucht geerntet werden.
Man kann sie je nach Reifegrad kochen, frittieren, in der Glut eines Feuers rösten,
zu Salat oder Pudding verarbeiten oder, bei Vollreife, auch roh essen.

 

Aus dem Fruchtfleisch lässt sich auch Mehl mit einem hohen Nährwert gewinnen
ca. 75 % Stärke, bis zu 31 % Zucker, bis zu 5 % Eiweiß und 2 % Fett.

 
Auf jeden Fall macht Brotfrucht satt und es gibt jede Menge davon. Frische Brotfrucht gibt es teilweise auch in Deutschland zu kaufen. Meistens in asiatischen Lebensmittelläden. Die Ware kommt auch von den  jamaikanischen Märkten aus London/Brixton.

Das will erst einmal verdaut werden, oder? Darum gibt es demnächst, über Fisch und Seefrüchte, noch einen dritten und letzten Teil “Jamaica Food Expirience”.

4 thoughts on “Jamaica Food Experience – Teil II

  1. Was mich interessieren würde: Wie schmeckt diese Frucht denn? Kannst du sie mit irgendetwas vergleichen?

  2. Was mich interessieren würde: Wie schmeckt diese Frucht denn? Kannst du sie mit irgendetwas vergleichen?

  3. sie hat kaum Eigengeschmack, schmeckt also immer so, wie man sie verarbeitet, bzw. nach dem, was es dazu gibt. Frittiert oder gebraten mit leckerer, scharfer Soße ist ok, aber da würde ich dann Kartoffeln, Batate, Kürbis oder so ziemlich jedes andere Gemüse bevorzugen … 😉 aber in vielen Ländern in der Karibik, in Afrika, in der Südsee, ist eben nicht immer alles greifbar und bezahlbar, daher ist die Brotfrucht dort eine günstige und verfügbare Möglichkeit satt zu werden.

  4. sie hat kaum Eigengeschmack, schmeckt also immer so, wie man sie verarbeitet, bzw. nach dem, was es dazu gibt. Frittiert oder gebraten mit leckerer, scharfer Soße ist ok, aber da würde ich dann Kartoffeln, Batate, Kürbis oder so ziemlich jedes andere Gemüse bevorzugen … 😉 aber in vielen Ländern in der Karibik, in Afrika, in der Südsee, ist eben nicht immer alles greifbar und bezahlbar, daher ist die Brotfrucht dort eine günstige und verfügbare Möglichkeit satt zu werden.

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