stevia rebaudiana - Süßkraut Mit diesem Artikel erinnere ich an eine kleine umstrittene, wunderbar süße Pflanze!
Der Name: Stevia rebaudiana! Eine wirtschaftlich arg geknebelte Staude aus Paraguay. Dort ist sie seit Ewigkeiten ein traditionelles Süßungsmittel, z.B. für den Matetee! Inzwischen wird sie längst in mehreren Ländern angebaut und hoch geschätzt, außerhalb der EU! Und es ist ein wunderbares Kraut! Es süßt nahezu kalorienfrei und ohne Einfluss auf den Blutzucker. Ein Segen für Diabetiker! Dabei ist es nachweislich frei von unerwünschten Nebenwirkungen, wirkt pilz- und bakterienhemmend und besitzt darüber hinaus noch eine blutzuckersenkende Wirkung!
Aber noch immer darf es im Bannkreis der EU nicht als Süßungs- oder Lebensmittel vertrieben werden. Seit Jahren ruht die Zulassung wegen wirtschaftlicher Interessen. Seit Jahren bekämpft von der Süßstoffindustrie hat natürlich auch die EU ihren Euro-Daumen drauf. Wenn schon Stevia, dann aber nicht aus Südamerika und Japan. Bietet diese Pflanze nicht einen guten Ersatz für den europäischen Tabakanbau, der so langsam in Rauch aufgeht? Längst laufen Großversuche in Südeuropa, wo Stevia einmal im großen Stile die Tabakplantagen erobern soll (bestimmt ebenfalls subventioniert). Nicht abgeschlossene Tests und fehlende endgültige Untersuchungen auf Verträglichkeit und Nebenwirkungen werden fürsorglich in den Vordergrund geschoben!

Es ist geradezu rührend, wie wir hier alle das, in Japan und USA als gesundheitsschädlich verbotene, Aspartam schlucken dürfen, uns aber Stevia vorenthalten wird! Während man also  in Japan fröhlich mit steviagesüßter light Coke „dahinsiecht“ dürfen wir uns an dem chemischen Süßkram laben, dessen Nebenwirkungen von neutral bis schädlich reichen. Aber auch in den USA gibt es keine grundsätzliche Zulassung für Stevia. Während der (für einige Firmen) gewinnversprechende extrahierte Süßstoff Steviolglykosid (in 12/2008 als unbedenklich eingestuft) zugelassen ist, bewegt sich auch dort das Pflänzchen selbst noch im rechtlichen Dunkel.
Was sind schon 7-8 Millionen Diabetiker (in Deutschland) und überhaupt, was zählen Gesundheit und Genuss einzelner Menschen, wenn es doch um weltwirtschaftliche Zusammenhänge geht: Think big – think global!
Stevialfelder in ParaguayAber zum Glück können wir ja Stevia beziehen, wenn auch nicht unter der Bezeichnung Süßungsmittel/ Lebensmittel. Original Stevia in sehr guter Qualität können Sie zum Beispiel direkt aus Paraguay ordern www.yerbabuena-shop.net  Auch der eigene Anbau ist möglich, als Bezugsquelle zum Beispiel: www.kraeuter-und-duftpflanzen.de  Nähere Informationen über die bewegte Geschichte, über die Verwendung und Wirkungen von Stevia finden Sie unter www.stevia.at und www.freestevia.de.
Ich kann jedem Diabetiker nur empfehlen, sich eine gute und seriöse Bezugsquelle für Stevia zu suchen.
Vielleicht sei noch bemerkt: der Kauf von Stevia ist nicht strafbar und wofür Sie Stevia benutzen, ist schließlich Ihre Sache.

6 thoughts on “Zarte Pflanze – Harte Währung

  1. Das tolle an der Pflanze und den getrockneten Blättern der Stevia rebaudiana Bertoni ist, daß sie nicht nur zum Süßen geeignet ist, sondern auch sehr große Heilwirkungen besitzt. Das durch industrielle Verarbeitung gewonnene Extrakt „Steviosid“ oder Stteviolglykosid dagegen enthält keinerlei Heilwirkung mehr, sondern wird ausschließlich zur Herstellung von Süßstoff verwendet.
    Wer sich also was Gutes tun möchte – sowohl für die schlanke Linie als auch für die Gesundheit – sollte den Blättern der Pflanze unbedingt den Vorzug geben, die übrigens im getrockneten Zustand die gleiche Wirkung entfalten.
    Herzliche Grüße
    Petra

  2. Das tolle an der Pflanze und den getrockneten Blättern der Stevia rebaudiana Bertoni ist, daß sie nicht nur zum Süßen geeignet ist, sondern auch sehr große Heilwirkungen besitzt. Das durch industrielle Verarbeitung gewonnene Extrakt „Steviosid“ oder Stteviolglykosid dagegen enthält keinerlei Heilwirkung mehr, sondern wird ausschließlich zur Herstellung von Süßstoff verwendet.
    Wer sich also was Gutes tun möchte – sowohl für die schlanke Linie als auch für die Gesundheit – sollte den Blättern der Pflanze unbedingt den Vorzug geben, die übrigens im getrockneten Zustand die gleiche Wirkung entfalten.
    Herzliche Grüße
    Petra

  3. Liebe Frau Moos,
    Sie sprechen mir mit Ihren Zeilen aus dem Herzen!

    Den Kommentar von Petra, dass das durch industrielle Verarbeitung gewonnene Extrakt kaum bis gar nicht mehr die Heilwirkung der lebenden Pflanze entfalten kann, unterschreibe ich ebenfalls.
    Stevia rebaudiana könnte ein Segen sein! Die extrahierten Glykoside erinnern mich jedoch leider viel zu sehr an all die künstlichen Süßungsmittel, denen sie sicher näher stehen als dem ursprünglichen Geschenk aus der Natur.

    Mit den besten Grüßen und dem Blick in eine hoffentlich bessere Zukunft,
    Andreas

  4. Liebe Frau Moos,
    Sie sprechen mir mit Ihren Zeilen aus dem Herzen!

    Den Kommentar von Petra, dass das durch industrielle Verarbeitung gewonnene Extrakt kaum bis gar nicht mehr die Heilwirkung der lebenden Pflanze entfalten kann, unterschreibe ich ebenfalls.
    Stevia rebaudiana könnte ein Segen sein! Die extrahierten Glykoside erinnern mich jedoch leider viel zu sehr an all die künstlichen Süßungsmittel, denen sie sicher näher stehen als dem ursprünglichen Geschenk aus der Natur.

    Mit den besten Grüßen und dem Blick in eine hoffentlich bessere Zukunft,
    Andreas

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