von der Schlange zum Pferd – from snake to horse

 

Happy new year! 新年好   –   สวัสดีปีใหม่   –
happy new year

 

Aus dem Schlangenjahr wird ein Pferdejahr. Letztes Jahr hatte ich schon einige Infos und Impressionen zum chinesischen Neujahrsfest eingestellt: year of the snake

Dieses lebensfrohe, bunte Familien- und Frühjahrsfest aus China ist verständlicherweise im feierfreudigen Thailand nur zu gern adaptiert worden. Zumal ungefähr 15% der Bevölkerung Chinesen oder chinesischer Abstammung sind.

Wer weiß, vielleicht ist es in einigen Jahren auch in chinese templeDeutschland üblich den chinesischen Jahreswechsel zu feiern. Halloween hat sich schließlich auch voll etabliert. Zudem gibt es eine Unmenge an Dekomaterial, Glücksbringern und kulinarische Köstlichkeiten, die sich bestens vermarkten lassen. Da freut sich der Einzelhandel und der deutschen Konsument kann seinen Haushalt wieder um einige Requisiten bereichern: Bunte Papierdrachen, rote Laternen und rotgoldene Glückskatzen sind nur die Grundausstattung. Ein ausgiebiges Feuerwerk, köstliche Kuchen und Dumplings erweitern das sinnliche Vergnügen.

Das alles scheint mir sogar noch reizvoller als grinsende Kürbisse, klappernde Skelette, Gespenster, die abends ihr Unwesen treiben und mit frechen Sprüchen Süßigkeiten erpressen.

Die 4000 Jahre alte Tradition kurz zusammengefasst: Das chinesische neue Jahr beginnt beim ersten Neumond zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Dieses Jahr ist das der 30. Januar. Für die Hauptfeierlichkeiten werden drei Tage veranschlagt (darunter geht hier in Asien anscheinend gar nichts). Das Neujahrsfest, oder wie es in China eher genannt wird, das Frühlingsfest selbst dauert allerdings 15 Tage. Jeder Tag ist mit bestimmten traditionellen Handlungen verbunden.

Kaum ein Ding oder eine Handlung ist ohne Bedeutung. So gilt es als schlechter Einstieg ins neue Jahr, wenn man neue Schuhe oder Bücher kauft, die Haare schneidet, beim Neujahrsessen den Fisch ganz auf isst, am ersten neuen Tag das Haus kehrt oder in dieser Zeit schwarze oder weiße Kleidung trägt.

dumplings

Was Glück bringt? Zum neuen Jahr das Licht anzulassen, Türen und Fenster aufzulassen, damit Glück und gute Geister den Weg hinein finden. In Pampelmusenblätter zu baden, für die Gesundheit. Für das Glück und gegen üble Nachrede sollte man mit neuen Pantoffeln, die im alten Jahr gekauft wurden, am ersten Tag des neuen Jahres im Haus, das noch im alten Jahr blitzeblank gefegt wurde, umherschlurfen. Logisch, oder?

Wenn es dann noch gelingt einen chinesischen Glückshund, den Chinese Foo Dog, in der Neujahrsnacht aufzutreiben und dessen weiße Flecken zu streicheln, dann hat man es wohl geschafft: Ein Jahr voller Glück steht bevor.

Nun noch einen allgemeinen Ausblick auf das Jahr des Pferdes: Es wird ruhelos, abwechslungsreich, temperamentvoll, beschleunigend und aufregend. Na, denn.

Unnütz zu wissen: einige Pferdejahresereignisse

  • 1810 fand das erste Oktoberfest in München statt.
  • 1822 wurde im mecklenburgischen Doberan das erste Galopprennen ausgetragen (Pferdejahr, aha …?!)
  • 1834 die erste Schlauchbootlippen OP – Geburt der Schönheitsoperationen  (Johann-Friedrich Dieffenbach)
  • 1846 die ersten deutschen Auswanderer erreichten Chile
  • 1858 erste erfolgreiche Verlegung eines Unterseekabels zwischen Europa und den USAchinese new year in Chiang Mai
  • 1870 in Berlin eröffnet die Deutsche Bank AG ihren Betrieb
  • 1882 da war die Sache mit Robert Koch und dem kleinen “Tuberkelbazillus”
  • 1894 Kriegserklärung Chinas an Japan – der erste Japanisch-Chinesische Krieg begann
  • 1906 die erste Alzheimer Diagnose von Alois Alzheimer
  • 1918 Gertrud, Karl, Hildegard und Werner waren die beliebtesten Vornamen in Deutschland
  • 1930 Konstantinopel erhält offiziell den Namen „Istanbul“
  • 1942 Japan erobert Singapur
  • 1954 Bundeskanzlerin Merkel wird geboren
  • 1966 Beginn der Kulturrevolution in China
  • 1978 Schnee in Norddeutschland, sehr viel Schnee
  • 1990 Homosexualität wird von der WHO aus dem Diagnoseschlüssel der Krankheiten gestrichen
  • 2002 von nun an klimpert der Euro in und an der Börse
  • 2014  …

Freestyle Thai cooking with Yuphin

ingridience1(english version see below) Gleich drei Gerichte hat sie sich letzte Woche für uns ausgedacht, die Yuphin. Ein alter Bekannter aus Deutschland spielte die Hauptrolle im “Pad Galam Bee sai wun sen sai moo” der Spitzkohl. Das Gericht kann man eins zu eins in Deutschland, als schnelle Pfanne nachkochen: gebratener Spitzkohl mit Glasnudeln und Hackfleisch.
Weiter gab es “Kaeng boab sai moo sai hed fang” und “Kaeng phla haeng sai galam bee”. Beides typisch nordthailändische Curry Varianten, ohne Kokosmilch. Es handelt sich um ein Luffa Curry mit Strohpilzen und einem Curry aus getrocknetem Fisch und Spitzkohl.
Diese Art Curries beginnen immer damit, dass ein Geschmacksträger zunächst in etwas Wasser gekocht wird. Hier haben wir einmal den getrockneten Fisch (in kleine Stücke gezupft) und für das Luffa-Curry ein paar Schweineknochen. In der Zwischenzeit ist man am Mörser beschäftigt. Hinein kommen zum Beispiel junge Knoblauchzehen, eine kleine rote Zwiebel, Korianderwurzeln und frische oder getrocknete Chilischoten. Für das Fischcurry kam noch etwas Kapi, das ist eine streng riechende, rosabraune, fermentierte Krabbenpaste, mit in den Mörser. Alle Zutaten werden mit entspannten, rhythmischen Auf und Ab-Bewegungen des Stößels zermust, bis eine homogene Paste entsteht. Dann hinein damit ins kochende Nass.

Gegen Ende der Kochzeit kommt dann das Gemüse hinzu, je nach Garzeit. Zu den Schweineknochen gesellten sich in 2-4 cm geschnittene Juffastücke und etwas später die Strohpilze. Der Fisch bekam Gesellschaft vom Spitzkohl. Beide Curries werden zum Schluss noch mit Fisch- und Austernsoße abgeschmeckt. Final folgen frische, grüne Korianderblätter. Für das Pad Galam Bee mit dem Gehackten und den Glasnudeln ist der Wok am besten geeignet, wie für fast alle Gerichte, die ein “pad” (gebraten) im Namen führen. Im Wok wird zunächst eine gemörserte Chilipaste aus den oben genannten Zutaten angebruzzelt. Dann gesellt sich das Gehackte hinzu. Schon bald folgen der in dünne Streifen geschnittene Spitzkohl und die Glasnudeln. Man kann die Glasnudeln je nach Länge einmal durchschneiden und sie zuvor in kaltem Wasser etwas einweichen, dadurch sind sie nach einmaligem Durchrühren im Wok bereits gar. Abgeschmeckt wird nach Geschmack und Laune mit Fisch- und Austernsoße.

Die drei Gerichte serviert man mit Reis oder, wie hier es im Norden gerne gehalten wird, mit Klebreis. Dazu werden Salatblätter, Kohlblätter, Gurkenscheiben und Thaikräuter gereicht. Etwas Keb Mo (frittierte Schweinekruste) sorgt für den Crunch zwischendurch. Guten Appetit!

 

 

Three dishes came out last week while we were cooking with Yuphin. An wellknown green friend from Germany played the leading role in our “Pad Galam Bee wun sen sai sai moo “, the “Spitzkohl” (didn´t find out an english word for that white peak formed cabbage). This dish you can cook one -to-one in western countries as a quick pan fried cabbage with glass noodles and minced meat.
Next we cooked ” Kaeng Boab sai moo sai Hed Fang” and ” Kaeng Phla haeng sai Galam Bee” . Both are typical northern Thai curry variants without coconut milk. It is a loofah curry with straw mushrooms and a curry of dried fish and cabbage .
This type of curries always start with boiling the flavor carrier in a little water. Here we have the dried fish (stripped into small pieces ) and for the Luffa curry a few pig bones. In the meantime, we were busy at the mortar. You can put in, young garlic cloves, a small red onion, cilantro roots, fresh or dried chili peppers. For the fish curry we added kapi, that is a stringing smelling, pink brown , fermented shrimp paste. All ingredients were shmashed with relaxed, rhythmic up and down movements of the plunger until a homogeneous paste is formed. Then it had to join the boiling water. At the end of cooking time we added the vegetables, depending on their cooking time. The porkbones get 2-4 cm cutted peaces of young loofah and a little later some straw mushrooms. Same time the fish got company from the cabbage. Both curries are seasoned in the end with fish- and oystersauce. On top we put fresh green coriander leaves.
For the pad Galam Bee we used the wok, as for almost all dishes which named “pad” (fried). There we put first the mortar-ground chili paste, made of the above ingredients, and fried it for a few minutes. Then the chopped cabbige and the glass noodles followed. You can cut the glass noodles before and also soak them a while in cold water before, then they will be ready after a single stirring in the wok. We seasoned again with fish and oyster sauce.

The three dishes were served with rice or, in nothern thai style, with sticky rice. Salad leaves, cabbage leaves, cucumber slices and Thai herbs we put aside. Also Keb Mo (fried pork crust) that will care for a little crunch inbetween. Enjoy your meal!

Opening of a Thai Imbiss

(english Version see below) Nun ist unser Dorf um ein neues, kleines Straßenrestaurant reicher. Letzte Woche waren wir zur Eröffnung eingeladen.
Weder eine Laden-Eröffnung noch der Bezug eines neuen Hauses findet ohne die Weihung eines oder mehrer Mönche statt. So war es auch bei Oi und Anan. Beide kellnerten bisher in einem Restaurant. Doch die Arbeitsbedingungen schienen ihnen verbesserungswürdig und so eröffneten sie, nur kurze Zeit nach ihrer Hochzeit, ihr eigenes kleines Straßenrestaurant. Hier wird man ab jetzt von morgens acht bis abends acht Uhr mit Essen versorgt.
Wie bei allen Läden dieser Art, ist die Karte übersichtlich. Alle Speisen werden ohne lange Wartezeiten frisch serviert oder, in Tütchen verpackt, mit auf den Weg gegeben.
Morgens bestellt man hauptsächlich Khao Tom, eine Reissuppe oder Khao Pad Kai, mit Gemüse und etwas Fleisch gebackener Reis mit einem Ei obendrauf. Den Tag über geht es dann meistens um Khao Niau (Klebreis) oder Khao Plau (normal gekochter Reis) mit verschiedenen nordthailändischen Curries und Gerichten. Wie zum Beispiel Kaeng Om (scharfes Gemisch aus verschiedenen Gemüse mit Fleisch oder Fisch) oder Lab Isaan (scharfes Gehacktes mit Thaikräuter) und dazu Salate wie Som Tam (Papayasalat) oder verschiedenen Yam Wun Sen (Glasnudelsalate). Wobei das Adjektiv “scharf” gänzlich überflüssig ist, da alles mehr oder weniger scharf ist und wenn nicht, so wie die Reissuppe, wird halt mit ein paar Teelöffeln grob gemahlenem, Chilipulver nachgeholfen.

Nun zur Eröffnung: Sie begann morgens, gegen neun. Bevor der Mönch kommt, wird noch letzte Hand angelegt, an die Deko und die Zeremonie-Zutaten. Das Geisterhäuschen muss ausreichend mit Speisen bestückt sein, Kerzen und Räucherstäbchen brennen und das Essen muss bereit stehen. Mehr als eine gute Stunde dauert dann die Zeremonie, die hauptsächlich aus alten Sanskrit Rezitationen besteht. Dieses Mal wechselten sich ein Zeremonienmeister und der Mönch des Dorfes im Gesang ab. Die Gäste knien oder sitzen während dessen und lauschen dem wohlbekannten Singsang, mal mehr, mal weniger andächtig, die Hände zum Wai gegeneinander gelegt. Danach verspritzt der Mönch geweihtes Wasser über alles und jeden. Dann verbindet er alles mit guten Wünschen und einem weißen Baumwollfaden, dem Khwan, das Haus sowie die Handgelenke der Gastgeber und Gäste. Es folgt der Geschenke- und Spendenaustausch, aber schnell, denn der Mönch muss essen, bevor es 11 Uhr ist, danach beginnt seine alltägliche Fastenzeit.

Endlich stürzen sich auch die Gäste auf das reichlich vorhandene Essen. Vergnügt kauend wird der neuste Dorfklatsch ausgetauscht. Dieses Mal angenehm bereichert durch unsere Anwesenheit, zwei Farangs, die sich das scharfe Essen tränenlos und unter freudigen “aroy”- Rufen schmecken lassen.
“Wir wünschen Euch viel Erfolg mit Eurem kleinen Straßenrestaurant in Ban Doi Yao, San Kamphaeng!”

 

 

 

 

 

Since last week our village has been enriched by a new, small roadside restaurant. We were invited to the opening. Every  shop opening and every new house must get a dedication of one or more monks. Like the little business of Oi and Anan. Both worked as a waiter in a restaurant before. They didn´t feel comfortable with the working conditions any longer, so they opened, just some time after their marriage, an own little street restaurant. Starting today they will serve their food from eight o´clock in the morning until eight in the evening. As with all shops of this kind , the menue is short and all dishes are served fresh and fast, of course also for the way. In the morning you may order a Khao Tom (rice soup) or Khao Pad Kai (fried rice with vegetables and some meat and on top an egg). For the rest of the day you usually can get Khao Niau (sticky Rice) or Khao Plau (normal boiled rice ) with different northern Thai curries and dishes, such as Kaeng Om (spicy mixture of different vegetables with meat or fish) or Lab Isaan (spicy minced meat  with Thai herbs) and salads like Som Tam (papaya salad) or diffrent sorts of Yam Wun Sen (spicy glass noodle salads ). Although …, I think the adjective “spicy” is quite superfluous, cause everything is more or less spicy, and if not, like the rice soup for example, it  will be sharpend  with a few teaspoons coarse chili powder.

Now from the opening: It began in the morning about nine o´clock. Before the monk came, the final touches were applied to the decoration and the ceremony ingredients. The ghosthouse must be adequately stocked with food, candles and incense had to burn, the food must be prepeared. The ceremony will take time more than one hour , it consists mainly recitations on ancient Sanskrit .The guests knee or sit  meanwhile and listen to the well-known chants, sometimes more, sometimes less reverent, the hands placed against each other in a Wai. Then the monk spread holy water over everything and everyone. At least he connected all with best wishes and a white cotton thread, Khwan, the house and the wrists of the hosts and guests. Then the gifts and donations exchange followed, but quickly, because the monks always has to eat before 11 o´clock. After Eleven starts their everyday lent. Finally, the guests rush to the abundant food offer. Happy chewing they exchanged the latest village gossip, this time pleasantly enriched by our presence: two farangs, eating the sharp food tearless and joyful with occasional calls of “aroy”. “We wish you very much success with your small street Restaurant in Ban Doi Yao, Sankamphaeng!”

 

 

Organic Food in Lanna-Land

(english version see below)
Noch ist “Bio” eine zarte Pflanze in Thailand. Doch wer weiß, bei dem günstigen Klima, da wuchert so mancher Samen schon los, kaum dass er die Erde berührt hat. Genau das wünschenWelcome to Ontai-kitchen wir auch denen, die hier ökologisch sinnvoll und nachhaltig handeln, die Agrarprodukte pestizidfrei anbauen und Nutztiere artgerecht halten.

Daher berichte ich gerne über das junge, engagierte Team der Ontai Farm, aus T.Ontai, im Norden Thailands, östlich von Chiang Mai. Nachdem sie bereits seit einiger Zeit auf ihrer Farm in Mae On viele Gemüsesorten biologisch anbauen und vertreiben, haben wir gestern mit ihnen die Eröffnung ihres Restaurants “Ontai Kitchen” gefeiert. (Kontakt über http://www.ontaifarm.com/ oder über Facebook Ontai-Farm )

Ein wirklich gelungenes Fest, bis in den späten Abend. Zur Unterhaltung gab es original Lanna-Musik und Tanz. Wir saßen draußen im Halbschatten der riesigen Bamboos, rundherum waren Stände, an denen die 18 Dörfer von T.Ontai Köstlichkeiten aus Lanna (Bereich in Nordthailand, ehemaliges Königreich Lan Na) präsentierten. Viele Speisen wurden Ontai-Music-genugdanoch wie in alten Zeiten zubereitet. Es gab den Sticky Rice (Khao Niau) aus Bambusrohren direkt aus der Glut. Eine Art Rührei wurde in perfekt gefalteten kleinen Kistchen aus Bananenblättern gefüllt und auf einem Steingrill gegart. Viel grünes Blattzeug war mit dabei und gab (nicht nur uns Farangs) an diesem Abend so manches Rätsel auf. Mal schmeckte es bitter, mal süßlich oder auch gar nicht, aber immer war es auf jeden Fall sehr gesund, wie man uns bei jedem Blatt versicherte.

Selbst bei Miniportionen war es mir leider nicht möglich alles zu probieren. Aber was ich probiert habe, war “aroy” oder wie man hier oben sagt “ramtaetae” (also: leckerrrrr)!Ontai-Deko
Ich wünsche dem jungen Team von Ontai Farm viel Erfolg und wir werden versuchen, zusammen mit vielen Bekannten und Freunden, das Unsere dazu beizutragen.

 

 

 

“Organic” is still a tender plant in Thailand. But who knows, in this fantastic climate there will grow some seed already before it touched the ground. That´s what we wish as well for those, who act here in an ecologically and sustainable way, who grow up agricultural products pesticide-free and rear animals welfare.

KhaiPam-OntaiTherefore it is a pleasure for me to report about the young, dedicated team of “Ontai Farm“, from T.Ontai, in northern Thailand, east of Chiang Mai. They already grow and sell organic vegetables on their farm near Mae On and yesterday we celebrated the grand opening of their restaurant “Ontai Kitchen”. (Contact via http://www.ontaifarm.com/ or Facebook Ontai-Farm )

It was really a great party until late in the evening. For entertainment, there was live music, among others an original LannaDishes-Ontai music ensemble with a dance performance. We sat outside in the semi-shade of giant bamboos, all around were stalls, which presented the 18 villages of T.Ontai with delicacies from Lanna (area in northern Thailand, former Kingdom of Lan Na). Many dishes were prepared like in ancient times. They pulled bamboo canes stuffed with sticky rice (Khao Niou) directly out of the burning ash. A kind of (thai) scrambled egg was cooked on a stone barbecue in small caskets made of banana leaves. They offered a lot of different green leafs to some dishes and gave (not just us farangs) some puzzles on that night. Some tasted bitter, some sweet or didn´t taste at all, but still they all were very healthy in any case, as the Thai women assured us.

Even with mini portions, it was unfortunately not possible for me to try everything. However, what I tasted was “aroy” or as they say up here “ramtaetae” (yummy)!
For the young team of Ontai farm, I wish them a lot of success and we, along with many friends will do our very best to support them to support them by eating delicious!

Ontai-Farm