Zwei Tage Doi Inthanon

Dieses Mal mit festem Schuhwerk und einer Übernachtung in einem Karen-Dorf (Doi Inthanon National Park auf vier Rädern und in Flip-Flops). Karen, bekannt? In Kürze: Die Karen zählen in Burma und (hauptsächlich) im Norden Thailands, mit über 250.00 Menschen, zu einer der größten ethnischen Bergvölkergruppe. Sie leben von der Landwirtschaft, kleiner Viehzucht und sie weben farbenfrohe Baumwollstoffe, woraus sie ihre typische Bekleidung schneidern. Das allein ist schon wieder einen Artikel wert (kleine Stütze, zur Erinnerung für mich).

Every glance out of a window or behind a crossways you´ll meet a beautiful scenery at Doi Inthanon!

Wie schon vor vier Jahren, war es auch jetzt wieder Noi (Noi on Facebook), die es uns als Guide ermöglicht hat, jenseits der touristischen Pfade im Wald und längs der Wasserfälle umherzustreifen, die Natur zu genießen. Charly und seine Frau, Boon Sri, haben uns für zwei Tage „aufgenommen“. Wir konnten ihre Fürsorge genießen. Das Schönste daran war, dass ich zu keiner Zeit das Gefühl hatte, durch unsere Anwesenheit großartig in ihr Leben einzugreifen. Alles was sie taten, schien ohne Hast, ohne Last und nur im Jetzt stattzufinden. Auch eine Zeremonie im Dorf, an der wir teilhaben durften, fand auf eine ergreifende Art und Weise einfach statt. Nachbarn luden uns in ihre Häuser ein. Geweihte Baumwollfäden fanden unsere Handgelenke und Selbstgebranntes unsere Kehlen. Glück strömte so durch alle Pforten. Beide Seiten schienen Spaß am gegenseitigen Beschnuppern zu haben.

Happiness comes, evil spirits will go ...
Happiness comes, evil spirits will go …
… and this are the ingrediences: cotton thread and genie

 

... not to forget the typical snacks.
… not to forget the typical Snacks.

Ihr Leben in den Holz-Bambus-Hütten, seit 6 Jahren mit Elektrizität, ist einfach. Schweine und Hühner tapsen rund ums Haus. Es gibt Land, dass mit Reis, Tomaten, Zwiebeln oder Blumen bewirtschaftet wird. Gekocht wird mit offenem Feuer, geschlafen auf dem Bambusboden. Doch nicht für eine Sekunde ist mir der Gedanke gekommen, diese Familie, dieses Dorf, lebt in Armut. Im Gegenteil, ich spürte die ganze Zeit über leise Bewunderung für die zufriedene Selbstverständlichkeit, die von jedem Handgriff und jedem Lächeln ausging.

The alarm-clock is set about 4 am, for sure.
The alarm-clock is set about 4 am, for sure.
Slightly later breakfast is prepared in the kitchen.
Slightly later breakfast is prepared in the kitchen.

Ich wünsche, dass Noi mit ihrem Business als Guide und auch Charlies Familie, mit gelegentlichen Besuchern, eine gegenseitige Bereicherung erfahren. Doch möge es niemals, absolut nie, nie zu einem Hype werden. Mögen sie niemals ihre Hütten für westliche Gäste all zu komfortabel herrichten, niemals ihre Dorfstraße ausbauen, möge niemals ein 7/11 dort seine Pforten öffnen!

genugda-Doi-Inthanon-wasserfall
How deep is the water, can we pass easy or do we have to swim?
genugda-Doi-Inthanon-Tiger-Balm
From the rind of this tree they make the famous tiger balm. Lovely, strong smell!
genugda-Doi-Inthanon-Spielzeug
Every step a plant or tree from which you can eat something or just make funny toys or deco with.

 

Yeah, eating again! Tasty BBQ on the way …
... marinaded chicken and pork with rice- and pad thai-packages on bananaleaf-table and seat.
… marinaded chicken and pork with rice- and pad thai-packages on bananaleaf-table and seat.

 

Not to forget, everywhere my beloved giant trees
Not to forget, everywhere my beloved giant trees

Gorgonzola gewann gegen Gurken, Gulasch und Gugelhupf

Mit desem Post mache ich mit, bei der XinXii-Blogparade #2: So ist mein Buchtitel entstanden

“Gorgonzola hat über 50% Fett!!”  Der hysterische Unterton von Ina ließ mich leicht zusammenzucken. Betont gelassen angelte ich mir ein Stück Blauschimmelkäse nach dem anderen aus der Frischhaltebox. Stimmt schon, es hat sich inzwischen einiges um meine ursprüngliche Wespentaille herum angesammelt. Fasziniert schaute ich auf die hart erarbeitete und hormonell substituierte Figur meiner Freundin und seufzte wohlig, während ich das letzte Stück Käse mit einem kräftigen Schluck vom tiefroten Nero d´Avola herunterspülte. “Jede wie sie will.” denk ich mir, alt genug sind wir ja.

Vielleicht hatte ich bei der Titelsuche solch eine Szene vor Augen, denn sie drückt in etwa das aus, worum es mir geht. Frauen in den Wechseljahren: Genießt, tauscht Euch aus, entspannt Euch, verliert den Humor nicht und lebt ein erfülltes Leben, vor, während und nach den Wechseljahren! Esst mit Genuss und meidet dabei möglichst alle künstlichen Pseudolebensmittel. Und verdammt nein, die Wechseljahre sind keine Krankheit!

Inhaltlich war also schnell klar, was rüber kommen sollte. Den Rest bestimmte der Rhythmus, der Klang. Die “Gelassenheit” war zuerst da. Für die “Ernährung” fand ich dann den “Gorgonzola”. Dafür habe ich im Lebensmittellexikon nach einem Lebensmittel mit dem Anfangsbuchstaben “G” gesucht. Es sollte keinen allzu gesunden Ruf haben, wie Gemüse zum Beispiel. Es sollte nicht unbedingt mit Fleisch zu tun haben, wie Gänsebraten und Gulasch, denn ich wollte keine Ablenkung durch eventuelle Einsprüche aufseiten der Vegetarier. Ok, mit dem Käse bleiben immer noch die Veganer… Das Risiko galt es einzugehen, denn der “Gorgonzola” hat ansonsten alles, was ich brauchte. Er fängt mit “G” an, passt rhythmisch (4 Silben) und klanglich gut zu “Gelassenheit”, er ist ein natürliches Nahrungsmittel mit einem unanständig hohen Fettgehalt und schmeckt auch ganz gut. Nicht mein Favorit, aber ok, ich wollte auch irgendwann mal fertig werden.

“Mit Gelassenheit und Gorgonzola durch die Wechseljahre” Es handelt sich bei diesem eBook, um einen Workshop (“Ernährung in den Wechseljahren”), den ich einmal zusammengestellt und gehalten habe. Letztes Jahr schrieb ich es zum Lesen um. In dieser Form stehen jetzt die Inhalte, dank XinXii, allen Interessierten für eine geringe Gebühr zur Verfügung.
XinXii-Blogparade #2: So ist mein Buchtitel entstanden – Da mach ich mit!   Meine Bücher auf XinXii

Veröffentlichung die Erste

Schreibt man gern und hat obendrein noch jede Menge Material und Ideen in petto, so heißt es irgendwann auch mal an-fan-gen! Raus mit dem Zeug! Soll es doch jeder lesen!

Das ist heutzutage, in Zeiten von vielen Self Publisher Möglichkeiten wie Indie-Autoren-Plattformen, BOD (books on demand) und überhaupt der Möglichkeit, eBooks zu veröffentlichen, leichter als jemals zuvor.

Andererseits hatte ich schon in den Achtzigern, ohne all diese Möglichkeiten, das Gefühl, es wird einfach zu viel veröffentlicht, was besser nur ein Tagebuch geblieben wäre. Warum, so fragte ich mich bei einigen Publikationen, warum muss das denn jetzt auf den Buchmarkt? Warum muss so was gedruckt und öffentlich zum Verkauf ausgestellt werden? Wer will das lesen?

Zeitsprung. Altersmilde? Die Schwelle, etwas zu veröffentlichen ist heute am untersten Level angelangt. Zum Glück! Zum Glück? Schon beides irgendwie, denn einerseits kommen auf diesem Wege mehr Gedanken und Geschichten ans Tageslicht, die jenseits des verkaufbaren Mainstreams liegen, jenseits von Verlagskonzepten.
Andererseits wird die Auswahl für den Leser mit jedem Tag unüberschaubarer, überwältigender, verwirrender. Was ja absolut in die Zeit passt. Schließlich gab es nie zuvor so viel „Freiheit“ zu wählen, egal ob es Schuhe, Ausbildungen, Berater oder Eissorten sind.

Ok, zurück zu meinen kleinen „Publikationen“. Meine Intention ist, Anregungen zu geben und zu unterhalten. Schon immer fand ich es inspirierend zu lesen.

Vieles in meinem Leben hat sich, zunächst durch Anregungen von außen, bewegt und verändert. Das waren Gespräche, Literatur, Filme oder auch Sach- und Ratgeber-Bücher.

Warum nicht selbst einmal auf diesem Wege der Anreger sein? Selbst wenn es nur für einen weiteren Menschen zielführend ist, ihn glücklich macht? Selbst wenn es nur die Anregung ist, es genau so nicht zu machen? Bestens.

Aber ich weiß, das ist so eine Sache mit den Ratschlägen und Anregungen. Daher ist mir ein Schmunzln, Grunzen oder Runzeln bei der Lektüre ebenso wichtig. Egal was ich bisher gelesen habe, ob Krimi, Sachbuch, Ratgeber oder Kochbuch, nichts ist schlimmer als sich beim Lesen zu langweilen.

Um mit meinem Lieblingsprofessor und Neurologen Dr. Hüther zu argumentieren, wenn keine Emotion, keine Begeisterung im Spiel ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Gelesene sich in irgendeiner Form als nützlich erweist, gleich null.

Meine Bücher auf XinXii Zu meinem „Erstlingswerk“. Es ist streng genommen weder ein Buch noch ein Ratgeber, vielmehr ist es ein Workshop, den ich einmal zum Thema Wechseljahre erarbeitet und geleitet habe. Um dieses Wissen nicht brachliegen zu lassen, habe ich das Material überarbeitet und als eBook über XinXii (Plattform für Indie-Autoren) veröffentlicht. Seit wenigen Tagen wird es von dort aus auch über Amazon vertrieben. Die Betreuung und Abwicklung über XinXii ist unkompliziert, fair, professionell und auch noch kostenfrei. Soweit meine ersten Erfahrungen.

Für mein genugda Blog kam in den letzten Wochen bloggingbooks auf mich zu. Eine Plattform, die lohnenswerte Inhalte von Blogs, als Buch veröffentlicht. Ein weiteres Abenteuer in Richtung Veröffentlichung. Ich gebe Bescheid, sobald genugda als eBook, und dieses Mal auch als Print Version, zur Verfügung steht.

Wird auch langsam Zeit, das mit dem Veröffentlichen. Habe soviel noch im Kopf, in der Planung, alles voll. Ich muss zusehen, dass ich davon in diesem Leben noch was rausbekomme.

Hin und zurück am 3. Juni

Dazwischen passen ein Tagesausflug oder auch eine Weltreise. Nehmen wir zum Beispiel die Weltreise:
Wir fliegen am 3.6.2011 von Hamburg über Düsseldorf nach New York. Dann weiter nach Detroit. Dort kaufen wir uns ein gebrauchtes Auto und fahren von Ost nach West, durch die Staaten Michigan, Wisconsin, Minnesota, South Dakota,Nebraska, Colorado, Utah, Nevada und letztendlich California, San Francisco. Wir verkaufen unser Auto wieder und fahren mit dem Greyhound Bus nach Los Angeles. Ab durch die Luft, rüber über die Datumsgrenze und rauf auf die Fijis. Von dort über Neuseeland nach Malaysia. Wir arbeiten uns von Malayia aus langsam hoch, per Bus und Bahn bis Nordthailand.
Jetzt geht es nach Sumatra, Indonesien und über Singapore und Malaysia weiter nach Südvietnam. Ab hier immer die Küste längs bis in den Norden Vietnams. Zurück nach Thailand. Ein Flug von Bangkok über Moskau führt uns dann, ein Jahr später, wieder am 3.6., nach Düsseldorf und Hamburg.
So könnte es gewesen sein und ich schwöre Euch, genau so war es. Das sind die Eckdaten unserer Rundreise!
Nach und nach fülle ich nun diese “Eckdaten” mit Leben: im Blog, im Gespräch und in einem Buch.

auf und davon – hin und weg

Im Sommer geht es los! Ein ganzes Jahr werden wir uns Zeit nehmen für eine Reise einmal rund um die Welt. Ich werde in viele fremde Kochtöpfe gucken, ungewohnte Aromen und Düfte wahrnehmen, viele Länder und noch mehr Menschen aller Nationen kennenlernen.
Hier auf travel.genugda.de gibt es (Appetit)Häppchen. – Am besten Ihr* schaut von Zeit zu Zeit mal vorbei. Ich werde Eure Bemerkungen, Tipps und Grüße hier in den Kommentaren aus der Ferne aufsaugen wie ein Schwämmchen! 😉

Neben all den tausend Kleinigkeiten, die es nun zu organisieren gilt, bin ich zur Zeit natürlich ganz heiß auf Berichte, Filme und Bücher, in denen es um Reiseerfahrungen, -infos, überhaupt um ferne Länder geht.
Zur Zeit lese ich da eine illustre Mischung, ich stelle sie mal kurz vor:

Nur noch wenige Seiten verweile ich, mit „Mein Wunscherbe“ den 2.Teil, von Dietlinde Hachmann, in Indien. Den ersten Teil habe ich bereits gelesen. „Eine biografische Liebes-Reise-Dokumentation über die Gründerin der Deutsch-Indischen-Gesellschaft in Hamburg e.V.“ heißt es auf dem Umschlag und ich füge hinzu: eine Zeitreise mit vielen Eindrücken aus Indien. Zugleich ist es sehr interessant mehr über die gesellschaftliche Zusammenhänge und Umgangsformen der letzten Kriegsjahre und Nachkriegszeit, sowohl in Deutschland als auch Indien zu erfahren. Also unbedingt lesenswert (auch für diejenigen, die eine Indienreise nicht gerade in der Planung haben).

Ich lese „Endlich weg“ von Rüdiger Barth – Hier geht es um ein Hamburger Paar, das sich für 4 Monate auf Weltreise begibt. Er ist Stern Reporter, so gesehen vielleicht nicht ganz aus dem Leben eines 08/15 Weltenbummlers gegriffen. Aber gewiss kommt dadurch auch die ein- oder andere Information mehr rüber. Dieses Buch ist kurzweilig zu lesen und es gibt von vielen Ländern die ganz persönlichen Stimmungen und Eindrücke der Beiden wieder. Das Klima, die fremden Mentalitäten, die Mücken und die Reiseorganisation, all das sind schließlich Themen, mit denen die beiden ebenfalls klar kommen müssen. Zur Zeit sind sie in Chile und gewähren mir recht überraschende Eindrücke der dortigen Mentalität.

Dann liegt da noch das Taschenbuch „Mit Minirock und Mückenspray“ von Chelsea Duke. Dieses Buch lese ich eigentlich noch nicht. Ich habe mich darin gestern im Buchladen an der detailierten Anweisung zur Benutzung eines Hockklosetts festgelesen. Ähnlich reich an Details staunte ich über die ausführlichen Gedanken darüber, wie sich die Körperbehaarung mal oben, mal unten, an Brauen, Wimpern und Beinen, während der Reise verhält, bzw. verhalten sollte. Dies und einige Kostproben mehr amüsierten mich dann doch so, dass ich zumindest neugierig wurde und somit liegt auch das Buch bereit für den „Verzehr“.

Thema Reiseführer: Für sich, -echt eins.
Schon zweimal habe ich es mir in Hamburg in einer gutsortieren Reisebücherabteilung gemütlich gemacht, um herauszufinden, welchen Verlagen ich, wie viel Gewicht in meinem Reisegepäck einräumen sollte und ob überhaupt. Welcher hat wo die Nase vorn, ein Lonley Planet, ein Stefan Loose, ein Iwanowski und vor allem: wer soll das am Ende tragen?
Verlockend scheint mir in diesem Zusammenhang das Angebot von Lonley Planet, einzelne Kapitel als PDF Download käuflich zu erwerben.
Seufz… wie bestimmt noch oft, und auf jeden Fall bei der Zusammenstellung meiner Reisebegleiter (im Rucksack;), werde ich auch dabei eine gestrenge Nutzen-Lasten-Analyse durchführen müssen.

Ich halte Euch* auf dem Laufenden.

*Achtung, ich duze hier im Reiseblog, bedingungslos, alterslos, die Baroness und auch den Tellerwäscher.

Es gibt echt viele Reiseaphorismen, fast jeder Dichter, Autor und Philosoph der letzten tausend Jahre hat hierzu schon Tinte gelassen.
Hier meine bisherigen „Reise-Wort-Perlen“:
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“Don’t worry about the world coming to an end today.
It’s already tomorrow in Australia.” Charles M. Schulz
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“Reisen ist tödlich
für Vorurteile.”
Mark Twain
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„Viel zu spät begreifen viele
Die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur,
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!“
Wilhelm Busch
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“Globetrotter sind immer aus dem Häuschen.”
Almut Adler
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“Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt,
ist die Welt – sieh sie dir an.” Kurt Tucholsky
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grüß mir die Sonne!

mit Brahmadev Marcel Anders-Hoepgen

Der Sonnengruß, das perfekte Workout! – Seit Jahren schon ist es die von mir am meisten empfohlene Bewegungsform, die ich selber auch täglich praktiziere. Wird Zeit, hier endlich einmal öffentlich ein Loblied zu singen, auf den Sonnengruß!

Der Sonnengruß ist genial, weil …
… er bewegt und fordert alle Muskeln und Sehnen; wirkt stimulierend auf die Wirbelsäule, sämtliche Organe und das Herz- Kreislaufsystem
.. .es gibt ihn in allen Schwierigkeitsgraden, so dass sich keiner unter- oder überfordert fühlen muss
… ein langsames, atembetontes Training trainiert den Geist und die Seele gleich mit
… eine schnelle, zügige Ausführung trainiert die Ausdauer
… man kann ihn immer und überall ausführen, wenn es sein muss auch auf dem nackten Boden, direkt neben dem Bett.

Dies sind nur die rein praktischen Erwägungen ohne von den vielschichtigen, heilsamen Wirkungen auf den Körper und die Psyche zu reden.
Für alle, die sich noch nicht so genau etwas unter dem Sonnengruß vorstellen können:
Der Sonnengruß (sanskrit: Surya Namaskar) ist eine Yoga-Bewegungsfolge, aus 12 Körperstellungen. Er ist viele tausend Jahre alt und wurde in Indien entwickelt. Wie alle Yogaübungen ist auch der Sonnengruß ursprünglich in einem großen, spirituellen Gesamtkontext eingebettet. Er bringt in diesem Zusammenhang die Ehrerbietung der Sonne und der gesamten Schöpfung zum Ausdruck. Er bildet Demut und Hingabe im körperlichen Ausdruck ab.

Es gibt inzwischen unüberschaubar viele Yogatrends und –schulen, die meisten haben auch den Sonnengruß dabei, den sie dann auf ihre Art interpretiert, lehren.
Eine sehr klare und angenehm pragmatische Vorlage zum Selbstlernen und Mitmachen bietet das praktische Doppel von CD und DVD „Der Sonnengruß“ von Systemed
Hier gibt es verschieden lange Trainingseinheiten, direkt zum Mitmachen. Klar und verständlich in der Darstellung und in den Anweisungen.

Bereits nach 4 Wochen Training gibt es die ersten offen-sichtlichen- Veränderungen. Die wohltuenden Wirkungen spürt man sofort! Am Besten keine Zeit verlieren und heute starten, mit der ganz persönlichen Ode an die Frühlingssonne! Viel Spaß!

Brühe & Fond – fix & fertig

Bei Suppen und Eintöpfen geht es zunächst darum, eine möglichst schmackhafte, flüssige Grundlage zu haben. Eine leckere Suppe herzustellen, ohne Knochen oder Karkassen im Fond, scheint für viele unmöglich. Doch, es ist längst kein Geheimnis mehr, mit Gemüse, Kräutern und jede Menge Phantasie lassen sich die köstlichsten Suppen zaubern.
Allerdings, egal ob mit oder ohne Fleisch, ein selbstgemachter Fond als Grundlage ist oft im Alltag etwas aufwändig. Darum steht immer wieder die schnelle, gekörnte Brühe oder der Suppenwürfel bereit. Möglichst ohne Geschmacksverstärker sollte sie schon sein und mit mühevoller Recherche stellt man fest, dass die meisten, auch die Bioware, eben doch mit Hefeextrakten oder Würze arbeiten und es nur sehr ausgesuchte Firmen gibt, die rein aus getrocknetem Gemüse Kräutern und Meersalz  Gemüsebrühe anbieten. Aber genugda “vorgeplänkelt”:
Marianne Reiß hat eine Praxis für Ernährungsberatung in Braunschweig. Sie gibt Diabetikerschulungen und “ihr Herz blutet für Diabetiker und Bauchträger.” 🙂
Sie teilt mit uns ihre Gedanken dazu und ein genial einfaches Rezept, vielen Dank, Marianne!

Haben Sie sich schon mal in Ihrer Küche umgeguckt? Was oxidiert denn da alles in den Vorratsschränken und -schubladen herum?
Wir wollen hier nicht von Grundzutaten wie Mehl, Zucker, Salz, Reis oder Nudeln reden. Die gehören obligatorisch zu einer guten Küche.

Aber was ist mit Trocken- und Dosensuppen, fertigen Soßen aller Art, Gewürzmischungen für Salatsoßen, Kartoffelbrei, kurz gesagt all den fertigen Conveniencprodukten, mit deren Hilfe das Essen selbst inzwischen länger dauert als die dafür notwendige Zubereitung. Das Problem ist nur, dass das, was wir als Fertigprodukt auf unsere Teller schaufeln, in der Regel nicht aus den Bestandteilen besteht, die wir hineingetan hätten, wenn wir das aus Grundzutaten selbst gekocht hätten. Und wer das nicht glauben möchte, schaut doch einfach mal auf die kleingedruckten Zutatenlisten. Da sind Dinge drin, die die Welt nicht braucht (und in der Regel noch nicht mal verstehen kann), die aber bei der industriellen Herstellung gebraucht werden, um das Huhn in die kleine Tüte zu kriegen. Genauer gesagt das fünftausendstel Huhn, das am Ende – wenn man Glück hat – in der Tüte ist. Natürlich geht das nicht ohne Geschmacksverstärker. Denn wie soll man denn sonst das bisschen Inhalt so intensiv herausschmecken können? Und wieviel Gemüse wohl tatsächlich in der Trockenbrühe ist, die in vielen Haushalten als Würzmittel für fast alles benutzt wird? Oh je, in so kleinen Chargen können wir gar nicht denken!!
Wir müssen, um gesund zu essen, nicht gleich alles wieder selbst herstellen können, was auf unseren Tellern landet. Das muss sich jeder so einrichten, wie es in sein Leben und seinen Zeitplan passt. Nudeln selbst anteigen und im Wohnzimmer auf dem Wäscheständer trocknen, ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Aber die absolut obligatorische Grundlage fürs Selberkochen ist eine gute Gemüsesuppenbasis, die nicht viel Arbeit macht, mit den richtigen Geräten schnell zuzubereiten ist und dann genau so fix zu benutzen ist wie die trockenen fixen Helfer aus der Nahrungsmittelindustrie. Und das geht so:

700 g frisches Suppengemüse (ca. drei mittelgoße Möhren, eine Stange Porree, ein Stück Sellerie oder Petersilienwurzel) mit einer Handvoll frischer Petersilie und 100 g Salz in einer Küchenmaschine (am besten mit großer Rührschüssel und breitem Messer) zu einer Paste schreddern. Für Anfänger: sie ist fertig, wenn sich der Brei wie ein Lindwurm um das Messer dreht. Das Ganze in saubere Marmeladengläser füllen und mit einem Twist-off-Deckel verschließen. Hält sich im Kühlschrank durch das konservierende Salz für etwa ein Jahr. Die gerade nicht benutzte Paste hebt man oben hinten im Kühlschrank auf, das Glas, das gerade in Arbeit ist, am besten in einem der Türfächer. Für einen Liter Brühe braucht man etwa 1 gehäuften Esslöffel Gemüsepaste, für eine schnelle heiße Tasse zwischendurch etwa 1 – 2 Tellöffel. Probieren Sie mal, Reis, Nudeln oder Kartoffeln in diesem Fond zu kochen.

Diese Suppe schmeckt besser als die Trockenvarianten aus dem Discounter, ist einfach zuzubereiten, schnell zu benutzen und sie ist genial!!!!

Suppengeheul aus norddeutschen Wäldern

Für dieses Suppeninterview konnte ich Petra Manthey-Petersen erwärmen. Mit Ihrer Firma Coyote-Trainings hilft sie beim “Knoten lösen & Brücken bauen” vielleicht auch beim “Suppen kochen”? Ich horch da gleich mal nach:

K.: Petra, schön, dass Du Dich hier zum Thema Suppe äußern magst. Meine ersten Assoziationen waren da selbstverständlich: Outdoor-Verpflegung wie Survival-Suppen, Snacks a la Nehberg etc. Ich denke mal ganz so läuft es mit Deinen Coyote Trainings nicht ab oder vielleicht doch?

P.: Nein, ganz so läuft es natürlich nicht, denn unser Schwerpunkt liegt ja nicht auf Survival-Training. Obwohl wir natürlich auch – wenn es passt – rüberbringen wollen, was man alles Essbares aus unserer Natur nutzen kann. Und das ist eine Menge. Außerdem soll der kulinarische Genuss auch draußen nicht zu kurz kommen. Aber Käferlarven und ähnliches kommen uns definitiv nicht in die Suppe!

K.: Erzähle doch mal kurz, was Du da machst in der Natur …

P.: Ich unterstütze Menschen in Veränderungssituationen dabei, über den Kontakt zur äußeren Natur wieder in Kontakt mit sich selbst, also ihrer inneren Natur zu kommen. „Wie außen so innen“ heißt es, und die Natur ist uns ein Spiegel ohne Bewertung und Kommentar, und sie hält oft verblüffende Antworten auf unsere Fragen bereit. Das bedeutet Coaching draußen, beim Spazierengehen, am Lagerfeuer, oder auch sich selbst erleben und erfahren im Rahmen eines Wildniswochenendes, mit Übernachtung im Wald und ähnlich netten Dingen. Wenn wir länger draußen sind, verpflegen wir uns natürlich auch, und dann hängt durchaus auch mal ein großer Topf Suppe über dem Feuer.

K.: Nähere Informationen zu Deiner Arbeit gibt es hier http://coyotetrainings.de/
Nun die Gretchen Frage: sag, wie hältst Du´s mit den Suppen?

P.: Ich liebe Suppen! Mein Mann macht gern (liebevolle) Witze darüber, wenn es bei uns „schon wieder Suppe“ gibt.

K.: Welche Art Suppen sind dann so angesagt?

P.: Am liebsten alles, was cremig ist. Also Zutaten kochen und anschließend pürieren. Für die Cremigkeit (sagt man das?) ist meist Kartoffel mit dabei. Ansonsten alles, was die Küche so hergibt, Möhren, Zucchini, Kürbis, Porree, Kohl in allen möglichen Sorten, Gewürze und Kräuter aller Art. Und am Ende darf auch die Sahne bzw. Soja Cuisine nicht fehlen.
An Suppen finde ich gut, dass sie so schnell zuzubereiten sind; dass man eigentlich alles rein schmeißen kann, was gerade da ist; dass sie am zweiten Tag oft noch besser schmecken; dass man sie gut einfrieren kann und dann noch schneller etwas Gutes auf dem Tisch hat.

K.: Zu welcher Tageszeit gibt es bei Euch Suppe? Auch zum Frühstück?

P.: Oft essen wir erst abends recht spät, da ist das dann ungeheuer praktisch: Truhe auf, Suppe raus, Hunger weg. Und für mich Frostbeule wichtig: sie machen schnell warm!
Zum Frühstück mache ich mir gern eine Haferflockensuppe, man könnte auch sagen, etwas dünneres Porridge. Das ist schön warm im Bauch für den Tagesanfang, und außerdem wunderbar wandelbar, mit oder ohne Obst, mit oder ohne Honig, mit oder ohne Sahne, ganz wie es gerade passt. Es kommt aber auch schon mal vor, dass ich zum Frühstück die Restsuppe vom Vortag löffel, in der kalten Variante, direkt aus dem Topf ;-).

K.: Zum Schluss, ebenfalls schon Standard, die Frage nach Deiner Lieblingssuppe, wenn Du magst mit Rezept.

P.: Eine richtige Lieblingssuppe habe ich gar nicht. Bis auf Erbsensuppe mag ich eigentlich alles.
Eine Suppe, die ich besonders im Sommer oft koche, ist die Zucchinicremesuppe. Da ich frei nach Schnauze koche, ist das Rezept ohne genaue Mengenangaben.
Also, man nehme 1-2 Zwiebeln, brate sie in Olivenöl an, gebe 2-3 kleingeschnittene Kartoffeln dazu, dann mehrere kleingeschnittene Zucchini mit hinein und brate weiter an. Das Ganze ablöschen mit Gemüsebrühe, köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Mit schwarzem Pfeffer und einer Messerspitze Cayennepfeffer abschmecken. Wer mag, gibt auch noch Knoblauch mit dazu. Dann alles schön pürieren, einen Schuss Sahne oder Soja Cuisine dazu, und zum Abschluss eine halbe Zucchini frisch hineinraspeln. Lecker sind auch ganz dünn geschnittene Lauchringe zum Schluss mit hineingegeben.

K.: Vielen Dank für Deine Outdoor-Suppenimpressionen, Petra!

Suppenglück

Dieses Buch fehlt zur Vollendung des Suppenglücks. Wirklich! Wenn ich das nächste mal in München bin, dann werde ich sie besuchen, die Sonja Riker in ihrem SuSa-Suppenglück (Suppe-Saft-Gewürze) Laden.

Bis dahin nehme ich gern mit ihrem Buch vorlieb: „Suppenglück“ Ein Suppenkochbuch von Sonja Riker, im Kunstmann Verlag erschienen.
Mit wunderschönen Fotos und einer einfachen, übersichtlichen Aufteilung blättert man sich Seite um Seite das Wasser im Munde zusammen.

Da sind seitenweise Aromen in nicht alltäglichen Zusammenstellungen, die einfach Lust machen aufs Ausprobieren.

Ich habe mir etwas ausgesucht, was ich noch nie probiert habe, die Avocado-Meerrettich-Cremesuppe mit Mango-Limetten-Topping. Noch nie  zuvor habe ich  Avocado warm oder heiß verarbeitet und schon gar nicht in dieser interessanten Kombi. Echt ein Erlebnis, nur werde ich demnächst etwas mehr Meerrettich hineingeben. Ansonsten eine tolle Suppe, mit denen man bei Gästen immer für Überraschung sorgt und die im Nu zubereitet ist: Zermuste Avocados mit geriebenem Meerrettich und Limonensaft, sowie –abrieb werden in Brühe eingerührtund aufgekocht. Auf die Teller kommt dann eine Mischung aus feingewürfelter Mango mit gemörsertem,  roten Pfefferbeeren und Meersalz gemischt, darüber dann die herrlich grüne Suppe!

Weitere Kombis gefällig?
Rote Bete – Himbeer; Zucchini-Limetten mit Lauchsprossen; Tomaten-Erdbeer mit Basilikum; Kartoffeln-Ananas und Koriandergrün; Lauch-Kokos-Cayennepfeffer und Dattel-Speck; Bohnen-Apfel-Nelken-mit Hackfleischbällchen; Brokkoli- Zimtmandeln; uvm. natürlich kommen auch Suppenklassiker und  die Grundlagen nicht zu kurz.
Mein nächstes Rezept wird die Rosenkohl-Curry-Suppe mit Koriandergrün und Garnelen sein, allein schon der Titel und das Foto!

Unschwer zu erraten: dieses Buch kann ich nur empfehlen!

Sind wir morgen alle dick?

„Sind wir morgen alle dick? – 40 Jahre Ernährungslügen – 10 Kilo Übergewicht“ von Pierre Weill, 1. Ausgabe der deutschen Übersetzung aus dem Französischen im systemed Verlag 2009 erschienen.

Als weiteren Untertitel kann ich mir vorstellen: „die Fett-Evolution“
In einem ausgiebigem Vorwort von Dr. Nicolai Worm und in der Einleitung bekommen wir es „dicke“ und in allen Einzelheiten und Studien, aufgezeigt. Wie wir, und damit nicht nur die Franzosen, langsam immer dicker werden. Kein wirklich schöner Einstieg.
Aber schnell wird es interessant, ja spannend, zu lesen, wenn uns Pierre Weill in unterhaltsamer und verständlicher Erzählweise durch die Speisekammern der Jahrtausende führt.
Mit Hilfe der Charaktere von Lucy aus der Steinzeit, von Lili und Lülü, bis hin zu Lucien seinem Freund im hier und jetzt, erfahren wir von den Einflüssen, die unsere Gene noch heute auf unseren Stoffwechsel und unsere Ernährung haben. Er schildert eindrucksvoll, wie sehr sich unsere Nahrungsmittel und Ernährungsgewohnheiten in den letzten 40 Jahren von unseren eigentlichen Bedürfnissen und biochemischen Möglichkeiten immer weiter entfernt haben.
Pierre Weill ist Agraringenieur mit dem Fachgebiet Tierfütterung und Rinderzucht, was erklärt, warum eine hauptsächlich oder grundsätzlich vegetarische Lebensweise in seinem Buch keine Erwähnung findet. Aber davon einmal abgesehen, sind alle seine Ausführungen interessant zu lesen. Wir erfahren viel über gesättigte, ungesättigte Fettsäuren und Transfette. Dabei gefällt es mir, dass er die chemischen und genetischen Sachverhalte immer in einem möglichst großen Zusammenhang einbettet.

Er erklärt, wie und warum sich Fett überhaupt an unseren Hüften und Bauch ansammelt, früher wie heute; wie sich unsere Grundnahrungsmittel zusammensetzen, früher und heute.
Einen großen Raum nimmt dabei das Verhältnis von Omega 3 zu den Omega-6-Fettsäuren ein. Keine Angst, es wird nicht zu chemisch, aber dennoch werden die benötigten Fakten geliefert um der Argumentation folgen zu können. Auch das Thema der Cholesterinhysterie seit Beginn der 60er Jahre wird in diesem Zusammenhang eingebettet.
Ebenso die Tendenz, dass Nahrungsmittel gern mal zu sogenannten Nutraceuticals (Nahrungsmittel als Medikament) designt werden.
Völlig logisch, Milch ist nicht gleich Milch, ein Ei gleicht dem anderen, aber nur äußerlich. Dennoch, oft denkt man gar nicht daran, dass auch Nahrungsmittel ohne Zusatzstoffe und Zutatenliste einen völlig unterschiedlichen Nährwert haben können, allein durch die Fütterung der Tiere. Und was für einen Unterschied! Der reicht sogar tief hinein bis in das Ozonloch. Sein Blick verliert sich nie im Detail und so erfährt man zum Beispiel, was für Auswirkungen der (regionale) Rapsanbau für den Biosprit auf unsere Milch hat.
Schön für mich, als Foodcoach mit Genussgarantie, dass all seine Argumentationen nie den Genuss ausschließen, im Gegenteil: Genuss ist immer auf Seiten der Gesundheit und zwar Gesundheit für uns Menschen, die Tiere und die Umwelt.

Das Schönste zum Schluss: ein köstliches Festbankett mit allen Beteiligten und: er lässt uns mit dem Gelesenen nicht im Regen stehen, denn er bietet Lösungsansätze, für jeden Leser, egal ob Bauer, Politiker oder Konsument. – Absolut lesenswert!

gesammelte Suppen-xing-Impressionen

Vorab zur Erklärung, für alle die Xing  nicht kennen. Xing ist eine große Businessplattform. Da bin ich Mitglied und habe einmal folgende Umfrage platziert: “Was ist Eure Lieblingssuppe?”
Das frage ich inzwischen richtig gern, denn die Antworten sind immer interessant. Jeder mag sich gern dazu äußern, diese Frage ist weder zu persönlich, noch zu politisch und trotzdem erfährt man da so einiges … Ich wünsche gute Unterhaltung:

Andrea Beyer http://www.andrea-beyer.com -sagt: Suppen gehen einfach immer!
z.B. Möhren-Linsen-Suppe (Möhren und rote Linsen, Ingwer, Pfeffer, Salz. Püriert. Wer mag mit einem Löffelchen Creme Fraiche) oder einfach Bio Gemüse frisch vom Markt, was die Saison hergibt. Mit frischen Kräutern, ein paar Kellen rausnehmen und pürieren, dann wieder in die Supper. Macht das Ganze etwas `voller`.

Nicole Schreiber – http://www.food-coach-nrw.de sagt: Bei uns gibt es eine Opa-Erich-Gedenk-Suppe: Die Familie meines Vaters stammt aus Schlesien (Neurode Kreis Glatz). Schon als ich klein war, habe ich bei meinen Tanten gern die schlesische Variante des Borschtsch gegessen. Eine einfache Rindfleischsuppe mit Porree, Karotten und Sellerie. Dazu klein geschnittene Rote Bete. Das ganze mit Essig und Zucker abgeschmeckt. Köstlich.
Später habe ich es oft für meine Kinder und für meinen Vater gekocht. Dann wurde mein Vater schwer krank und kam auf eine Palliativstation. Dort wurden ihm noch so viele Wünsche wie möglich erfüllt. Der Pfleger sagte am Ende: “Das einzige, was wir nicht geschafft haben, war die Rote-Bete-Suppe”. Viele Monate danach hab ich es ´noch nicht ausgehalten, dieses Essen auf den Tisch zu bringen, weil ich immer weinen musste. Inzwischen geht es wieder und es ist die Opa-Erich-Gedenk-Suppe! 

Maria Donner http://www.MariasschnelleKueche.de sagt:
Ich liebe die Schnelle Suppe aus Zwiebeln, Möhren und Vollkornnudeln und die dann noch mit etwas Käse abgerundet.

Gabriela Bäuml-Westebbe http://www.samanthanet.de sagt:
ich bin ganz konventionell und liebe “meine” Rinder-Gemüsesuppe, die im Winter praktisch dauernd auf dem Herd köchelt! Je nach Geschmack kommen dann die Einlagen dazu ;).

Roland S. sagt: Heute war Krautsuppe dran, eigenes BIO-Kraut… und Karotten (pardon, Möhren, wie das bei euch heißt)

Susanne K. sagt: Rote Linsensuppe – vegetarisch. Mit Möhren, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Knobi, Naturata Gemüsebrühe (rein pflanzlich), Kokosmilch.

Linda B. sagt: Ich bin auch ein richtiger Suppenkasper. Allerdings liebe ich die “altmodischen” Suppen – z.B. Kartoffelsuppe (gestampft) mit (neumodischer) süßer Sahne. Ich liebe Grüne Bohen sowohl mit Rindfleisch (deutsche Variante) als auch mit Lammgulasch, Knoblauch, Paprikapulver, Kartoffeln und saurer Sahne (ungarische Variante).
Liebend gerne esse ich auch Halászlé – ungarische Fischsuppe oder Ujházi (ungarische Geflügelsuppe mit Fadennudeln und Zuckerschoten). Ich liebe Linsen oder Weiße Bohnen, Mohrrübeneintopf mit Rippchen und, und, und…

Dita R. sagt: Meine Lieblingssuppe ist eine Rinderbrühe mit Nudeln und großen Karottenstückchen. Die Brühe richtig fein stundenlang mit gutem Fleisch und Suppenknochen gekocht. Lecker. Und die ganze Wohnung soll danach riechen.

Sonja Göppert-Bethge – http://www.heilpraxis-erdmannhausen.de/ sagt:
… früher hab’ ich gern auf Suppe verzichtet, heute ersetzt sie gern eine andere Mahlzeit oder ist der Start für ein schönes, langes Essen………… und ich mag so ziemlich jede Suppe! 🙂 Kartoffel, Kürbis, Tomaten, Gemüseeintopf, Fischsuppe… aber auch so Omasuppen wie Grießklößchen, Einlaufsuppe, Haferflockensuppe… das muss nicht nach Kranksein schmecken…

Petra Manthey-Petersen – http://coyotetrainings.wordpress.com  sagt: Ich liiiebe Suppen und Eintöpfe, kann mich gar nicht entscheiden, welche nun die leckerste für mich ist. Ganz oben rangieren Zutaten wie Kürbis, Möhren, Kartoffeln, Zucchini, Steckrüben, Rote Bete. Und das ganze selten ohne Zwiebeln und Knoblauch :-).

Johann J. sagt: spätestens der Suppenkasper Kaiser Franz Beckenbauer hat jeglichen Appetit auf Suppen vermiest; es gibt nur gutes selbst gemachtes mit Tafelspitz im Winter und alles andere kann man sich schenken … (-> hier werde ich noch mal nachforschen! wg. Klärungsbedarf, Neugier;-)
Daniela S. sagt:
Ich mag es auch nur selbst gekocht; meine Favoriten sind z.Z. Lauch-Geflügel-Suppe mit oder ohne Kartoffeln und Paprikasuppe mit Lammstreifen (ist allerdings etwas zeitintensiver) – aber lecker…
Susanne Hagedorn – http://www.sh-e.de sagt: Linsensuppe gekocht wie von Oma, ansonsten esse ich sehr gerne Kürbissuppe. Was auch super schmeckt ist Kartoffelsuppe mit Lachs.

Nandi E. sagt: Da fällt mir etwas ein, was vlt. leicht vom Thema Lieblingssuppe abweicht.
Jemand erzählte mir vor längerer Zeit, dass er in einem für ihn “neuen” italienischen Restaurant als erstes eine Minestrone bestellt, weil er der Überzeugung ist, dass die Qualität der dort verwendeten Zutaten und die Zubereitung auf den Rest der Küche schließen lässt. Ist das so? Ich fand die Aussage jedenfalls interessant.
Lieblingssuppe weiß ich nicht…aber lecker ist Möhrensuppe (püriert) mit vorher angebratenen Zucchinistückchen und scharf gebratenen Speckstückchen (frisch gemahlener Pfeffer zum Schluss dazu) oder Kartoffelsuppe (auch püriert) mit Krabben & frischem Dill und etwas Crème fraîche…eine Kürbissuppe mit Ingwer, Zimt & Chilli hört sich mal richtig lecker an!
auch noch eine Suppe, die ich ganz gerne mal esse: Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch…mächtig, mächtig…lecker :o)

Tanja Mühlmeister – http://www.Energiemeisterin.de  sagt:
Definitiv Kartoffelsuppe – die ganz einfache mit angerösteten Zwiebeln und in Gemüsebrühe gekochten und dann gestampften Kartoffeln und Möhren..
Genauso gerne mag ich dann Steckrübeneintopf – mit Kartoffeln und Möhren und genauso wie die Kartoffelsuppe zubereitet..
Ich mag es gerne schlicht und einfach ;-D

Werner R. zitiert aus „Die Geschichte vom  Suppenkaspar“:
Der Kaspar, der war kerngesund,
Ein dicker Bub und kugelrund,
Er hatte Backen rot und frisch;
Die Suppe aß er hübsch bei Tisch.
Doch einmal fing er an zu schrein:
“Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess ich nicht!”.

“und die Lieblingssuppe?”
Borschtsch

Roland S. sagt und verweist auf eine reizende kleine Suppeneinlage:
Im Sommer eigene Zucchinisuppe oder später Strankelrsuppe. Fertige (Gasthaus): Leberknödel- oder Griesnocckerl- sowie auf der Skihütte eine Gulaschsuppe mit Semml.
Und ganz besonders: La Soup Aux Choux – http://www.youtube.com/watch?v=kplsfDAXm8A&feature=related

Claudia G. sagt: Ich bin ein ausgesprochener Suppen-Fan, esse alle Suppen (außer weiße Bohnen) – nur …selbstgekocht muss die Suppe sein.
Conny C. sagt: Möhrensuppe (auch Möhren-Chappi genannt) und die Möhren-Fertigsuppe von Sonnen / Bassermann ist auch ganz lecker.